
selber machen - Tipps und Rezepte
Selbstgemachtes Hundeeis ist gesund und einfach in der Zubereitung.
Eine Eismaschine ist nicht nötig. Hier ein paar einfache Rezepte.
Mit selbstgemachten Hundeeis kannst du auf die Bedürfnisse und den Geschmack Deines Hundes eingehen. Du kannst deftiges oder süßliches Hundeeis zubereiten.
Falls dein Hund übergewichtig ist und eine Diät macht kannst du als Zutaten zum Beispiel: magerem Joghurt oder Quark mit gewolften Lefzen, die sehr mager sind oder auch Früchte wie Apfel, Erdbeeren oder Himbeeren oder Gemüse wie Gurke, Zucchini und Möhre verwenden.
Wenn dein Hund allergisch auf bestimmte Zutaten ist, ersetze sie mit etwas anderem, z.B. statt Milchprodukte kannst du einfach Brühe oder Wasser nehmen.
Für ein Hundeeis kannst du unterschiedliche Zutaten verwenden und zusammen kombinieren.
Im Grunde kannst du fast alles, was Hunde essen dürfen und was einfrierbar ist, zum Herstellen von Hunde-Eis verwenden. Nehme das was dein Hund besonders gerne mag und verträgt.
Vor dem Genuss sollte man das Eis leicht antauen lassen. Denn Hunde vertragen zu kaltes Essen nicht so gut und können mit Bauchschmerzen oder Durchfall reagieren.
Und denk bitte daran - das Hunde-Eis ist eine besondere Leckerei und nicht zum Sattessen gedacht!

So stellst Du das Hundeeis am besten her.
Du kannst das Hundeis auch im Kong oder in anderem befüllbaren Hundespielzeug einfrieren.
So kann der Hund es in aller Ruhe abschlecken, ist länger beschäftigt und muss etwas für seinen Leckerbissen tun. Im Winter kann man es mit verschiedenen selbstgemachten Pasten befüllen
Die Menge hängt natürlich von der Größe Deines Hundes ab.
Sie sollte aber nicht zu groß sein. Ideal sind eher mehrere kleinere Becher etc.
Wenn du kleinen Hund hast kannst du den Kong etc. nur halb befüllen.
Ist das Eis gefroren, holst Du es aus dem Frostfach und lässt es ein paar Minuten antauen, bevor du es deinem Hund gibst.
Achtung: bei den Fruchtzwerg-Bechern oder anderen Joghurtbechern und Eisformen drücke bitte vorher das Eis aus dem Becher etc. raus und lass es deinen Hund so lecken. Oder du hälts den Becher fest oder bleibst wenigstens dabei bis der Hund fertig ist.
Wieso? Weil der Becher bei größeren Hunden auch gern mal mitgefuttert oder von kleinen Hunden in Einzelteile zerlegt wird. Sie sollen ja nur das Eis essen.
Dieses Eis wird dein Hund lieben!
Diese Hundeeis Rezepte sind sehr gut für Kong und befüllbares Hundespielzeug geeignet. Aber auch für Eisformen, Yoghurtbecher und Eis am Stiel.
Fruchtiges Eis, besonders toll bei großer Hitze
Zutaten:
Püriere ein gutes Stück Wassermelone und ein paar Himbeeren.
Je nachdem, wie wässrig das Eis sein soll, kannst du es noch mit Wasser aufgießen und dann abfüllen.
Bei Hunden die wählerisch sind ist dieses Rezept empfehlenswert
Gemüse Eis
Zutaten:
Püriere die Möhren und den Apfel sehr gut und vermenge das Püree anschließend mit etwas Buttermilch bis sich eine schöne Konsistenz ergibt. Anschließend abfüllen und einfrieren.
Leberwurst Eis , sehr beliebt
Zutaten:
Leberwurst und Quark zu gleichen Teilen in eine Schüssel geben und gut verrühren. Anschließend abfüllen und einfrieren.
Leberwurst-Karotten-Eis
Zutaten:
Vermenge alle Zutaten bis sich eine schöne Konsistenz ergibt. Fülle einen Kong etc. ab und friere es ein.
Eis am Stiel
Zutaten:
Die Brühe in Yoghurtbecher füllen und einfrieren.
Nach ca. 45 Min, wenn die Brühe bereits angefroren ist – den Ochsenziemer hineinstecken und weiter frieren, bis die Masse fest ist.
Ist das Eis gefroren, holst Du es aus dem Frostfach und lässt es ein paar Minuten antauen und drückst es aus dem Becher raus, bevor du es deinem Hund gibst.
Natürlich kannst du alle Zutaten durch andere ersetzen. Sei kreativ und beachte was dein Hund mag und verträgt.
Weiter unten findest du Vorschläge und Tipps für weitere Zutaten.
Du kannst auch Fleischbrühe in kleinen Eiswürfelbehältern etc. einfrieren und diese dem Hund zum schlecken geben.
Tipp: Gebe deinem Hund das Eis oder die Eisfürweln lieber im Garten oder auf dem Balkon da es durch das Schmelzen des Eises zu einer kleinen Sauerei kommen kann.

Was darf ins Hundeeis?
Hundeeis mit Früchten
Obst ist auch für Hunde gesund und mit bestimmten Obstsorten wird das Eis leicht süß, was auch Hunde ganz toll finden. Du kannst eine Frucht nehmen oder verschiedene Früchte kombinieren.
Die Früchte sollten immer püriert werden.
Zusätzlich kannst du Wasser oder Milchprodukte hinzufügen.
Das Mengenverhältnis spielt im Grunde keine Rolle.
Leckerer und gesünder ist es natürlich mit mehr Obst.
Diese Früchte dürfen ins Hundeeis:
Himbeeren, Erdbeeren, Bananen, Nektarinen, Aprikosen, Apfel, Birnen, Kiwis, Pflaumen, Kokos und natürlich Wassermelone. Orla liebte Eis mit Wassermelone. Ich übrigens auch :-)
Bei den Steinfrüchten solltest Du vorher natürlich die Kerne entfernen – diese bitte nicht an Deinen Hund verfüttern. Kerne sind giftig für Hunde.
Auch die Kerne von Wassermelone sind in grösserer Menge für den Hund nicht gut und können zu Verstopfung führen.
Hundeeis mit Gemüse & Kräutern
Gemüse ist natürlich auch sehr gesund und viele Hunde lieben es.
Folgende Gemüsesorten eignen sich gut für ein leckeres Hundeeis:
Möhren, Rote Beete, Zucchini, Gurken, Spinat, Kürbis, Pastinake
Natürlich sollte auch das Gemüse püriert werden.
Du kannst du auch ganz wenig Kräuter hinzufügen z.B.:
Alfalfa, Brennessel, Brunnenkresse, Hagebutten, Löwenzahn, Petersilie.
Hundeeis mit Fleisch oder Wurst
Ganz besonders beliebt ist natürlich Hundeeis aus Leberwurst und Fleisch.
Diese kann man gut mit Milchprodukten kombinieren.
Generell können Fleisch und Wurst von Rind, Pferd, Schaf, Ziege, Huhn, Pute, Ente und Wild verwendet werden.
Nehme das was dein Hund am besten verträgt.
Am besten holst Du Dir das Fleisch in gewolfter Form bei einem BARF-Shop. Gefrorenes Fleisch am Stück eignet sich nicht so gut für Hunde-Eis.
Diese Fleischsorten sind gut geeignet:
Blättermagen, Herz, Lefzen (sehr mager), Muskelfleisch, Pansen. Natürlich kannst du auch ganz wenig Leberwurst nehmen.
Folgende Milchprodukte dürfen ins Hundeeis:
Joghurt , Hüttenkäse , Quark, Buttermilch, Ziegenmilch, Frischkäse, Mozarella
Ich verwende am liebsten Yoghurt.
Übrigens einige Tipps habe ich aus dem Online Kurs „Barfen“ und aus dem Buch von Swanie Simon: BARF – Biologisch Artgerechtes Rohes Futter für Hunde. Hier kommst du direkt zum Buch*.
Wichtig: in das Hundeeis gehört kein Zucker und keine künstlichen Süßstoffe!
Zum Süßen eignen sich vollreife Früchte und gelegentlich eine kleine Menge Honig.
Manche Lebensmitteln sind für Hunde giftig: wie zum Besipiel: Weintrauben, Rhabarber, Sternfrucht, Avocado, Schokolade / Kakao , Xylith (Birkenzucker) und andere.
Wenn dein Hund bestimmte Krankheiten oder Allergien hat bespreche vorerst mit deinem Tierarzt oder Tierheilpraktiker welche Zutaten du verwenden darfst und welche nicht.

Ich wünsche euch viel Freude beim Eis essen und Eis schlecken und einen wunderschönen Sommer!
Katharina / Kasia
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