Wie lernen Hunde?

Hunde

Wie lernen Hunde?

Hunde werden mit dem natürlichen Bedürfnis geboren zu lernen. Sie arbeiten genau wie Menschen auf der Basis von Motiven und Belohnungen.

Hunde wiederholen normalerweise Dinge, für die sie belohnt werden und geben Verhaltensweisen auf, die Ihnen nichts einbringen.
Nicht wirklich einfach weil ihr Hund Ihre Aufmerksamkeit genau wie all die aufregenden Sachen die sie ihm geben, als Belohnung ansieht. Was Hunde angeht, gilt die Devise: Negative Aufmerksamkeit ist besser als keine Aufmerksamkeit. Ignorieren sie ihn also nicht wenn er ruhig auf seinem Platz liegt. Loben sie ihn wenn er Ihnen wünschenswertes Verhalten anbietet und geben sie ihm Leckerlies, er wird merken dass er das Richtige macht.

Hunde lernen ständig und ihr ganzes Leben lang.
und zwar auch ohne dass wir es bemerken oder es beabsichtigen.
Oft belohnen wir Hunde für Verhalten dass wir nicht möchten.


Hunde lernen durch Verknüpfen.

Hunde verknüpfen Situationen und lernen aus den durch sie gemachten Erfahrungen.
Verstärkt man eine bestimmte Verhaltensweise des Hundes positiv, zum Beispiel durch eine Belohnung (Streichen, Spielen, Leckerchen – je nach Hund) wird er dieses Handlungsmuster in der Regel freiwillig wiederholen.
( Beispiel: wenn ein Hund an der Leine zurückgerissen wird, angeschrien wird, sobald er einen anderen Hund entdeckt und bellt wird dieser Hund sehr schnell andere Hunde mit negativen Erfahrungen verknüpfen und in Verbindung bringen. Er wird an der Leine Aggressivität entwickeln oder Angst )

Hunde lernen also am Erfolg.
Wenn sie mit einer Handlung erfolgt haben, werden sie es immer wieder ausführen.
Was Hunde als Erfolg betrachten und mit welchen Formen der Belohnung man ihr Verhalten verstärkt, ist von Hund zu Hund unterschiedlich.
Manche machen alles fürs Leckerli andere für Spielzeug manche für jede Art von Aufmerksamkeit.

Manche Trainingsinhalte z.B Dummytraining , das Suchen und Apportieren
finden einige Hunde so aufregend und selbstbelohnend, dass sie andere Belohnungen gar nicht brauchen.
Der Hund versteht unsere Sätze nicht, sondern lernt mit der Zeit aus Handlungen und Verknüpfungen.

Hunde lernen kontextspezifisch,
d.h. sie verknüpfen eine Handlung mit dem Ort und den Umständen des Geschehens.
Deshalb sollte man erst in ruhiger, entspannter Umgebung üben, dann aber alle Übungen an verschiedenen Orten, mit steigender Ablenkung trainieren.

Es ist erwiesen, dass Tiere und auch wir Menschen Aufgaben, die wir in angenehmer Atmosphäre, ohne Stress und Angst erlernt haben, ohne weitere Wiederholungen fehlerfrei ausführen können.

Moderne Hundeerziehung basiert auf Teamgeist, Zusammenarbeit, Vertrauen und Positiver Verstärkung.
Sie orientiert sich auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Psychologie und dem Verhalten der Hunde.
Strafe verursacht immer Stress. Die beim Lernen mitverknüpften Emotionen werden im Gedächtnis abgespeichert und beeinflussen zukünftiges Lernen. Starker Stress verunmöglicht das Lernen sogar komplett.!

In diesem Buch erfährst du noch genauer , wie Hunde lernen

Die Welpenzeit ist eine Zeit von besonderer Wichtigkeit. Zu keiner anderen Zeit kann man die Weichen einer idealen Verhaltensentwicklung besser und nachhaltiger stellen. Diese Zeit zu nutzen, ist sehr wichtig,

Mit der Tellington TTouch® Methode können sie ihren Welpen unterstützen.

Durch achtsame Berührungen – TTouches® können Sie von Anfang an ein vertrauensvolles Verhältnis und eine tiefe Bindung zu ihrem Welpen oder neuem Hund aufbauen.
Sie stärken den Körper und Seele Ihres Welpen, steigern seine Konzentrations- und Lernfähigkeit und fördern seine Gesundheit.

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Die Hunde haben mehr Freude am Lernen und machen motivierter mit.

Die Tellington TTouch Methode ersetzt aber nicht die Erziehung!

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Ein tolles Buch mit über 1300 Fotos und vielen Informationen über das Ausdrucksverhalten der Hunde. Jeder der seinen Hund verstehen möchte sollte dieses Buch lesen.

Hunde-Körpersprache einmal anders: Dieser einzigartige, in vielen Jahren des Beobachtens entstandene Bildband konzentriert sich weniger auf die wissenschaftlich detaillierte Beschreibung von Ausdrucksverhalten als vielmehr auf eine echte Blickschulung für Hundehalter und -trainer: Wie kann denn ein unsicherer, ängstlicher, neugieriger oder aggressiver Hund aussehen? Wie unterscheidet sich die Mimik bei schlapp-oder stehohrigen, lang- oder kurzhaarigen Hunden und wie lerne ich, die gezeigten Äußerungen im Kontext der Situation richtig zu deuten? Nachdem zunächst die einzelnen „kommunizierenden“ Körperteile des Hundes und deren Signale unter die Lupe genommen werden, schließt sich ein ausführlicher Teil zu den einzelnen Grundemotionen an, beleuchtet das Thema also von der anderen Seite aus. So ergibt sich ein umfassendes Gesamtbild, das hilft, Hunde künftig besser „lesen“ zu können.

Lernen Sie, hinzusehen und Hunde besser zu verstehen!

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