Sind ätherische Öle in der Duftlampe, Diffuser gefährlich für Hunde?

Nein, sie sind nicht direkt gefährlich, aber du solltest folgende sieben Punkte dabei beachten

Immer mehr Menschen benutzen Diffuser, Duftlampen und Ätherische Öle.

Die Verneblung von ätherischen Ölen im eigenen Heim kann eine beruhigende und auflockernde Wirkung haben sowie die Luft erfrischen.

Es gibt viele verschiedene Arten von Diffusor-Geräten, die Düfte vernebeln können. Aber vor allem wenn Tiere mit im Haushalt leben ist es sehr wichtig, die verwendeten ätherischen Öle gut auszuwählen und zu wissen, wie viel und wie lange sie verwendet werden sollten.

1. stelle sicher, dass dein Hund den bedufteten Raum komplett verlassen kann.
So merkst du auch direkt, ob er den Duft mag, er ihm gut tut, oder nicht.

Auch Hunde haben Duftvorlieben, genau wie wir. Manche Düfte mögen sie andere wieder rum nicht.
Gerüche und Emotionen werden sehr intensiv miteinander verknüpft. Auch Hunde können etwas negatives mit einem Duft verbinden.

Es ist sehr wichtig, dass dein Hund selbst entscheiden kann, wie lange ee im Duft bleiben möchte oder auch nicht!

Beobachte wie dein Hund sich verhält. Wenn er den Raum jedes Mal verlässt, wenn du den Duft benutzt, mag er ihn nicht und er tut ihm auch nicht gut.

Du kannst auch einen Duft-Test – (siehe im unterem Artikel) machen. Das ist wichtig, wenn du den Duft mit Entspannung konditionieren möchtest. Und auch empfehlenswert bei mehreren Hunden im Haushalt.

2. Stelle die Duftlampe/Diffuser nicht in der Nähe vom seinem Schlaf-, Liegeplatz auf.

3. Bereits 2 – 3 Tropfen vom ätherischen Öl sind für eine Raumbeduftung ausreichend.

4. Am besten vernebelst du nur ein ätherisches Öl für eine bestimmte und kurze Zeit, z.B. 5 – 15 Minuten ein- oder zweimal täglich.

5. Ätherische Öle nicht pur auf die Tiere geben. Hierfür eignen sich besser Hydrolate (aromatische Pflanzenwässer).

6. Bitte achte bei den verwendeten Ölen auf eine gute Qualität . Es sollten nur 100 % naturreine Öle sein.

7. Bei sehr lebhaften Hunden und Welpen benutze lieber elektrische Diffuser statt Duftlampen mit Kerzen.

FAZIT:

Wenn du deinem Hund die Möglichkeit gibst, sich jederzeit dem Duft selbstständig zu entziehen bzw. in einen neutralen Raum zu wechseln, ist das benutzen von ätherischen Ölen in einem Diffuser kein Problem.

Es kann sogar sehr positive Auswirkungen haben, die Tiere entspannen und beruhigen. Auch bei Silvester – Beitrag folgt.

Ich habe sehr gute Erfahrungen (siehe im unterem Artikel) bei Hunden mit Lavendelöl und Zitronenöl gemacht. Das Lavendelöl das ich benutze ist sehr fein / leicht und von sehr guter Qualität. Das mögen die meisten Fellnasen. (Aber nicht alle!)

Dass Lavendel auch beruhigend auf Tiere wirkt, wurde sogar schon in einer Studie nachgewiesen. Lavendel hilft außerdem bei Schlafstörungen, Unruhe und Ängsten.. Auch bei Hunden die depressiv wirken, z.B. nach dem Verlust eines zwei-, oder vierbeinigen Partners.
Wenn der Hund den Duft mag kann man ihn gut mit Entspannung konditionieren. Und dann einen Tropfen auf eine Entspannungsdecke (eine normale Decke die mit Entspannung konditioniert wurde), das Thundershirt oder dieTelligton-Körperbandage geben. Aber auch schon der Duft im Diffuser kann unsere Fellnasen entspannen und beruhigen.
Frage danach einen erfahrenen Hundetrainer, einen Tellington TTouch Practitioner , einen ausgebildeten Tier Aromatherapeuten oder einen Tierheilpraktiker.

Aromatherapie für Hunde: Duftende Hundepflege mit naturreinen Ölen

Kerstin Ruhsam

In diesem Buch finden Sie:

  • Porträts von 32 ätherischen Ölen, 8 Hydrolaten und 11 Pflanzenölen
  • Beschreibung der verschiedenen praktischen Anwendungsformen
  • Zahlreiche Tipps und Rezeptideen zum Selbermachen